ZWISCHEN ARBEIT, KI UND IDENTITÄT ENTSTEHEN NEUE GESCHICHTEN.
Ich schreibe über Arbeit, Identität und die Veränderungen, die entstehen, wenn Menschen, Organisationen und künstliche Intelligenz aufeinandertreffen.
Als Autor, Content-Stratege und KI-Trainer interessieren mich die Fragen, die entstehen, wenn Technologie, Kreativität und menschliche Erfahrung aufeinandertreffen.
Die Texte beschäftigen sich mit künstlicher Intelligenz, Arbeitskultur, Berufsidentität, kreativem Schreiben und den Veränderungen unserer modernen Arbeitswelt.
Zwischen Barcelona, digitaler Arbeit und persönlicher Beobachtung entstehen Essays, Reflexionen und Texte über Arbeit, Wandel und Identität.
Gott würfelt nicht
Es ist kurz vor acht. Noel radelt unter dem vollen Mond, ein Versprechen an seine Oma im Herzen. Doch Eva ist wütend und drei Möchtegerngangster sind unterwegs. Eine literarische Kurzgeschichte über das unerbittliche Ineinandergreifen von Zeit, Zufall und Verantwortung. Wie viele Schläge bis zum Schicksalsmoment?
Loslassen von Geschichten
Da ist ein Mond. Da sind dunkle Wolken. Da ist eine Bank. Eine Bank aus Holz. Über sechzig Jahre steht sie hier schon. Es ist eine schöne Bank. Da sitzt kein älterer Mann auf der Bank. Sondern ein junger Mann. Seit 6 Tagen sitzt er auf dieser Bank. Und wenn ein Leben geht, kommt ein anders irgendwoher.
Teil 1 - Es kommt
Ein unglücklicher Zufall. Eine ungewollte Übertragung. Weggucken. Ignorieren. Alles soll so bleiben wie es ist.
Doch heimlich ist eine neue Gefahr geboren. Sie verbreitet sich rasch, unsichtbar und betrifft alle. Die Armen, die Reichen, die dazwischen. Sie wird denen, die große Macht haben, zeigen, was Macht bedeutet und wie wenig Macht sie wirklich besitzen.
Teil 2 - Es ist da
Ruhig ist es geworden. Kaum mehr Straßenlärm, stattdessen hört man die Vögel eine Symphonie zwitschern. Dazu ein blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Gleichzeitig wartet man darauf, dass die Zahlen explodieren und dass das Gesundheitssystem als wichtiges Organ der Gesellschaft kollabiert. Während des Wartens vergisst man manchmal, warum man wartet. Warum man zu Hause arbeitet und plötzlich Zeit für Dinge hat, die man schon die ganze Zeit vor sich herschiebt. Warum es eigentlich gerade so ist, wie es ist. Ein paar Sekunden später erinnert man sich an die Antwort: wegen der Gefahr.